Meditation Kurzanleitung

Meditation ist keine Entspannungstechnik. Ebenso wenig ist sie eine Antistresstherapie. Meditation wird seit Jahrtausenden von Mönchen verschiedenster Religionen sowie von spirituellen Menschen ausgeführt, mit dem Ziel ein tieferes Verständnis der menschlichen Natur zu erlangen. Mit anderen Worten – zur Selbsterkenntnis.
Freilich, wer solch tiefgreifende Erfahrungen macht, weiss sich zu entspannen, und Stress wird auch kein Thema mehr sein. Doch bis jemand ein solches “Level” erreicht, bedarf es an täglicher Übung – und dass über Jahre hinweg. (Es wäre ja naiv zu glauben, dass sich “wahres Glück” und “tiefste Gelassenheit” so nebenbei erlernen lassen)
Nun stellen wir die Frage: Die Mediation bringt diese Menschen zu so fundamentalen Einsichten, können „wir“ dann nicht auch Meditation nutzen, um uns besser entspannen zu können? Oder damit wir zumindest besser mit unserem Stress umgehen können?

Es wäre ja naiv zu glauben, dass sich “wahres Glück” und “tiefste Gelassenheit” so nebenbei erlernen lassen

Ja können wir. ABER und ich betone dieses ABER:
Die Meditation bewirkt bei den Mönchen lediglich solche Bewusstseinserweiterungen, weil sie wissen, wie sie richtig angewendet wird. Das bedeutet, nicht jeder der meditiert, profitiert auch davon!

Wenn wir mit Hilfe der Meditation lernen wollen, mit Unruhe und Stress umzugehen, müssen wir verstehen wie und warum die Meditation wirkt. Denn nur so können wir von ihr profitieren.

Wenn du erwartest, dass du eine schnelle Anleitung lesen kannst, um dann ein wenig zu meditieren, und du es dann leichter im Leben hast, muss ich dich leider enttäuschen. Das geistige Training ist gut zu vergleichen mit körperlichem Training. Fortschritte werden nur erzielt, wenn wir uns explizit darum bemühen. Das ist bei der Meditation genau so wie bei allen anderen Dingen im Leben.
So bleibt nur noch eine Frage offen: Wie ernst ist es dir? Möchtest du wirklich mehr Ruhe, Entspannung und Freude in deinem Leben? Oder bist du nur hier weil du nach einer einfachen Lösung deiner Probleme suchst, obwohl du genau weisst, dass es die nicht gibt? Wenn du Meditation erlernen möchtest, brauchst du ein aktives Interesse. (Wenn die Kunst dem Lehrling nicht von grosser Wichtigkeit ist, wird er sie nie erlernen. Erich Fromm, die Kunst des Liebens. S176)

Computer funktionieren im Vergleich zum menschlichen Hirn ziemlich einfach: Ein Klick, und das neue Programm ist installiert. Um unser Denken zu korrigieren, und neue Gedankenmuster zu “Installieren” müssen wir diese Konditionieren. Das bedeutet, wir müssen sie durch ständige Wiederholung verinnerlichen.
Und das führt uns zu zwei weiteren wichtigen Grundvoraussetzungen für Meditation: Disziplin und Geduld.

Ausdauer ist das Fundament aller Tugenden.

-Honoré de Balzac

Kannst du behaupten, dass du wirklich Interesse daran hast, mit deinem Geist zu arbeiten?
Glaubst du, dass du auch mit der nötigen Disziplin und Geduld an die Sache herangehen kannst?
Dann, und nur dann, wirst du Meditation verstehen und anwenden können.

Wie sollst du vorgehen?

  1. Lies zuerst die Ein- und Anleitung zu Achtsamkeitsmeditation
  2. Schau dir meine wichtigsten Videos an zum Thema:
    Was Meditations beginner unbedingt wissen sollten
    Achtamkeitsmeditation – Anleitung
  3. Lerne dazu: Komme immer wieder zurück auf justwords.ch und lese die übrigen Kapitel zur Meditation
  4. Du kannst dir auch ein Buch über die Meditation kaufen. Die besten findest du hier (Kommt noch)
  5. Bei Schwierigkeiten oder Fragen, warte nicht zu lange und melde dich im Frageforum (Kommt)
  6. Bleibe Neugierig und habe Spass!

How to Start

Persönlichkeitsentwicklung und Meditation sind neue Begriffe für dich?
Hier hast du einen Überblick

(kommt bald..)

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