Wie Meditation wirkt

Die Auflistung der Vorteile welche uns die Meditation bringt ist riesig. Wir können es mit einer Mahlzeit vergleichen, welche alle Vitalstoffe enthält und dazu jedem Mensch auch noch hervorragend schmeckt. Doch wie wirkt überhaupt ein solches “Geistestraining”? Weshalb vermag es uns so tiefgreifend zu verändern?

Wie bereits erwähnt ist die ständige Gedankenflut dafür verantwortlich, dass wir nur spärlich in der Lage sind, das Leben wirklich zu geniessen. Wir befinden uns in einem Teufelskreis. Wir sehnen uns so stark nach Freuden, dass wir ständig in der Zukunft danach suchen. Als ob wir ständig einem Phantom hinterherrennen, welches sich nie erreichen lässt. Denn kaum erleben wir etwas Schönes, blicken wir wieder nach vorn. Dadurch sind wir nicht in der Lage, richtig zu geniessen – also einfach GENUG Freude zu erleben. Dies hält unser Gehirn in einer latenten Unzufriedenheit, welche niemals gedeckt werden kann – folglich sucht es weiter… natürlich in der Zukunft. Doch was können wir dagegen tun? Wie brechen wir aus diesem Teufelskreis heraus?

Wir unterscheiden zwei Meditationstechniken welche uns auf diesem Weg unterstützen.

  1. Die Meditation für Geistesruhe
  2. Die Kontemplation Meditation

In der Meditation zur Geistesruhe schulen wir unseren Geist in der Wahrnehmung. Das Ziel ist nicht irgendwo hinzugelangen oder etwas Bestimmtes zu spüren. Es geht darum das volle Spektrum des gegenwärtigen Augenblickes zu erfassen – samt unseren Gedanken. Auf diese Weise erkennen wir mit der Zeit, wie uns unsere Gedanken steuern, wie sie Gefühle auslösen, wie sie sich aneinanderreihen und wie sie sich lösen. Wir lernen, einfach nur zu beobachten, ohne den Kräften der Gefühle nachgeben zu müssen. Zusammengefasst: Wir lernen uns tiefgründig kennen, und somit mit uns zusammen zu arbeiten. Wollen wir in unserem Job eine gute Arbeit ausrichten, ist es auch nötig dass wir unsere Arbeitskollegen besser kennen lernen und verstehen.

Durch Kontemplation können wir die Natur des Menschen ergründen.

Bei der Kontemplation, was so viel bedeutet wie konzentrierte Aufmerksamkeit, setzen wir die erlernte Geistesruhe dazu ein, uns mit verschiedenen wichtigen Themen auseinanderzusetzen, um Erkenntnisse über unser Selbst und das Leben zu gewinnen.

Beispiele für solche Themen sind:

-> Die Vergänglichkeit aller Dinge
-> Die Unterscheidung von nützlichem            und unnützem Handeln
-> Die unbefriedigende Art des “gewöhnlichen” Lebens
-> Der Wert des menschlichen Lebens

Oder es sind Fragen wie:

-> Was ist Wirklichkeit?
-> Was ist wahres Glück?
-> Wer oder was bin “Ich”?

Diese Liste kann endlos weitergeführt werden. Es ist nicht schwer zu erkennen: setzen wir uns mit solchen Themen und Fragen auseinander, beginnen wir unsere gewohnte Art zu Denken und zu Leben in Frage zu stellen. Wir erkennen vielleicht, dass wir uns bisher auf Dinge konzentriert haben, die plötzlich nicht mehr so wichtig sind. Im Gegenzug sehen wir dann vermehrt, woher die Freuden wirklich kommen, und wie sie sich vermehren lassen.

Geistesruhe und Kontemplation verstärken sich gegenseitig

Wir sehen, diese zwei Meditationsarten wirken tiefgründig zusammen. Erkenntnisse aus der Kontemplation verstärkt die Geistesruhe, und das Üben in Geistesruhe verstärkt das Erkenntnisvermögen. Somit ist es wichtig, immer auf beide Meditationsarten zurückzugreifen. Dafür gibt es unzählige Meditationstechniken.
Meditation zur Geistesruhe über das Kommen und Gehen des Atems, die Ausrichtung auf ein Objekt, geistige Sammlung ohne Objekt,Visualisierungen wie die Berg- oder See-MeditationAchtsamkeitsmeditationen wie der Bodyscann,Meditation über volle Bewusstheit, selbstlose Liebe, Mitgefühl, schmerzen u.s.w.

So schön und wirkungsvoll Meditation auch ist, sie entfaltet ihr Potential nur, wenn wir uns regelmässig darin üben. Auch Sport bietet viele Vorteile für geistige und körperliche Gesundheit – jedoch auch nur wenn wir es regelmässig tun. Es wäre schade setzten wir uns den Bemühungen aus, und scheitern dann nach einiger Zeit an mangelnder Motivation, um dann in das gewohnte unzufriedene Sein zu fallen. Lassen wir also von Beginn an nicht zu, das dies geschieht und setzen uns mit unserem Willen auseinander.

Wille und Ausdauer

How to Start

Persönlichkeitsentwicklung und Meditation sind neue Begriffe für dich?
Hier hast du einen Überblick

(kommt bald..)

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